Stell dir vor, deine Stadt wird langsam von bewaffneten Gruppen eingekreist. Strom fällt aus, Preise explodieren, und statt Hilfe kommen nur Drohnen und Repression. Genau das erleben gerade Zehntausende junge Menschen in Mali und Burkina Faso. Der Sahel ist 2026 nicht mehr nur eine Krisenregion – er wird zum Testfall dafür, wie eine ganze Generation zwischen Jihadisten, korrupten Generälen und Klimachaos aufwächst.
Jihadistische Gruppen wie JNIM und IS-Sahel haben in den letzten Monaten ihre Angriffe massiv verstärkt. Sie kontrollieren nicht nur ländliche Gebiete, sondern schnüren zunehmend die Hauptstädte Bamako und Ouagadougou ein. Gleichzeitig haben die Militärjuntas jede Zusammenarbeit mit Frankreich und der EU beendet und stattdessen russische Söldner und Waffen ins Land geholt. Das Ergebnis: Noch mehr Gewalt, noch weniger Sicherheit.