Du swipest seit zwei Stunden, matchst, chattest, löschst die App wieder – und fühlst dich danach irgendwie leer. Nicht nur weil kein Date zustande kam, sondern weil Liebe sich plötzlich wie ein Game anfühlt, das man mal gewinnt, mal verliert. Drei frische Studien aus 2025/2026 erklären, warum das nicht nur in deinem Kopf passiert.
Eine Studie der Flinders University mit über 660 jungen Erwachsenen fand heraus: Je problematischer jemand Dating-Apps und Pornografie nutzt, desto schwächer wird die Überzeugung, dass romantische Liebe etwas tief Sinnstiftendes ist. Statt Liebe als existenziellen Teil des Lebens zu sehen, wird sie zum praktischen Arrangement – nett, aber austauschbar. Die ständige Oberflächenbewertung beim Swipen trainiert uns regelrecht, emotional auf Abstand zu bleiben. Das macht es später schwerer, sich wirklich zu öffnen und nach einer Trennung gesund zu heilen.