Ok, lasst uns ehrlich sein: Der Herbst 2026 fühlt sich an wie ein emotionales Reset für alle. Drei Künstler:innen droppen fast gleichzeitig Alben, die genau das liefern – nur auf ganz unterschiedliche Weise. Remi Wolf, Troye Sivan und Angèle haben jeweils ihre eigene Version von Slay & Stage und alle drei treffen mitten ins Herz von Gen Z.
Remi Wolf – „Mud“: Vom Chaos zur Klarheit
Remi Wolf hat die letzten Jahre nonstop getourt, unter anderem mit Olivia Rodrigo, und fühlte sich am Ende einfach nur „covered in shit“. Ihr neues Album „Mud“, das am 9. Oktober rauskommt, ist ihre persönliche Dusche danach. Aufgenommen in intimen Sessions in Big Bear mit Freunden und Familie, klingt es wärmer, organischer und deutlich verletzlicher als alles, was sie bisher gemacht hat.
Singles wie „Twiggy“ (über emotional unavailable Typen) und „Bottle“ zeigen eine Remi, die ihren Humor nicht verloren hat, aber endlich auch ihre Wunden zeigt. Für uns ist das der perfekte Healing-Era-Slay: messy, funny und trotzdem empowering. Kein toxisches Positivity-Gequatsche, sondern echtes Durch-den-Dreck-Gehen und danach aufstehen.
Troye Sivan – „She’s the Best“: Eine Hymne an die Sisterhood
Am selben Tag droppt Troye Sivan sein viertes Album „She’s the Best“. Nach der mega-intensiven Charli-XCX-Tour hat er sich hingesetzt und ein reines Love Letter an alle Frauen in seinem Leben geschrieben. Der Titelsong, der schon seit August draußen ist, feiert das Gefühl von Sicherheit und Schutz, das er bei Frauen statt in männlichen Räumen gefunden hat.
Das Video ist ein queerer Fever-Dream mit Nicole Kidman, Drag-Legende Sasha Colby und seiner Schwester Sage. Features von Lily-Rose Depp, Madonna-Samples und ein Sound, der chaotisch, layered und lebendig ist – das Album fühlt sich an wie eine große queere Umarmung. Für alle, die Sisterhood nicht nur als Buzzword sehen, sondern als echte emotionale Heimat, ist das pure Stage-Slay mit Tiefgang.
Angèle – „Instinct“: Der belgische Club-Reset
Am 16. Oktober kommt Angèle mit „Instinct“ – vier Jahre nach „Nonante-Cinq“. Die belgische Superstar-Sängerin geht deutlich elektronischer und internationaler als je zuvor. Features mit Justice, Soulwax, Caroline Polachek und SebastiAn sprechen für sich. Singles wie „Dis-le“, „Une seule vie“ und „What You Want“ (mit Justice) mixen Französisch und Englisch, Nostalgie und pure Dance-Energie.
Das Album fühlt sich wie ein Instinkt-Reset an: analog im Look, roh in den Gefühlen und trotzdem clubtauglich. Für alle europäischen Gen-Z-Hörerinnen, die französischen Pop lieben, aber auch mal wieder richtig tanzen wollen, ist „Instinct“ der perfekte Herbst-Soundtrack. Visuell und emotional ein Statement.
Warum diese drei Alben zusammen slayn
- Sie zeigen drei verschiedene Wege, wie man mit Chaos umgeht: durch Reinigung (Remi), durch Community (Troye) oder durch puren Instinkt (Angèle).
- Alle drei sind ehrlich und verletzlich, ohne dabei die Bühne zu vergessen.
- Sie klingen unterschiedlich, aber fühlen sich alle wie Musik für genau diesen Moment an – messy, real und voller Hoffnung.
Merkt euch die Daten: 9. und 16. Oktober. Dann wird eure Playlist, eure Timeline und wahrscheinlich auch euer Mindset ein komplettes Upgrade bekommen. Welches Album hört ihr zuerst?
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