Sozialstaat vs. Junge: Wer zahlt die Rechnung wirklich?
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Sozialstaat vs. Junge: Wer zahlt die Rechnung wirklich?

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Die Ampel-Nachfolger kürzen BAföG, Elterngeld und Unterhaltsvorschuss – während die Rente stabil bleibt. Wir Jungen finanzieren schon jetzt die Alten, zahlen 700 € für WG-Zimmer und sollen jetzt noch mehr leisten. Am 26. September wird demonstriert. Zeit, mal Klartext zu reden.

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Stell dir vor, du bist 19, studierst in einer Großstadt, dein WG-Zimmer kostet 720 Euro warm und deine Eltern verdienen gerade so viel, dass du noch BAföG bekommst. Dann kommt die schwarz-rote Bundesregierung und sagt: Sorry, wir kürzen. Elterngeld nur noch 12 statt 14 Monate, BAföG-Erhöhung erstmal gestrichen, Unterhaltsvorschuss für über 16-Jährige bei Alleinerziehenden fällt für rund 100.000 von euch weg. Gleichzeitig bleibt das Rentenniveau bei 48 Prozent – finanziert durch euch.

Das ist der neue Lieblingsbegriff der Union und vieler über 65-Jährigen: Junge sollen mehr jobben, mehr Leistung bringen, der Staat könne nicht alles finanzieren. Eine Mehrheit der Älteren findet es sogar okay, BAföG bei schlechten Noten zu kürzen. Gleichzeitig zahlt ihr schon jetzt massiv in die Rentenkassen ein, während eure eigene Zukunft teurer und unsicherer wird.

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